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Internet ohne Werbebanner

Mithilfe von kleinen AddOns wird man im Handumdrehen die mehr als lästigen Werbebanner im Internet los.

Idealerweise verwendest Du unabhängig vom Betriebssystem FIREFOX von Mozilla als Browser.

Hierfür gibt es folgende Zusatzprogramme (Details folgen weiter unten)

  1. AdBlock Plus (Firefox, Chrome, Internet Explorer, Opera, Android)
  2. BlueHell Firewall (Firefox)
  3. AdBlock (Safari, Chrome)
  4. NoScript (Firefox)

Es gibt natürlich noch mehr, aber im Prinzip funktionieren sie alle gleich, indem sie das Laden von Werbung von bekannten Werbeanbietern unterbinden.
Somit wird nicht nur die Zielseite besser lesbar, auch die Ladezeiten verkürzen sich durch den Wegfall des Werbeballasts.

Das Für und Wieder von Werbeblockern



Einerseits möchten nur die Wenigsten für eine Dienstleistung bezahlen, wenn Sie diese werbefinanziert gratis erhalten können und ohne Geld kann auf Dauer kein professioneller Content generiert werden (mit professionell ist hier wirklich nur beruflich im Sinne von "davon leben können" gemeint). Was Du beispielsweise hier liest, ist es nur ein Hobby, hiervon muss ich nicht meinen Unterhalt bestreiten.

Ist es also unfair, wenn ich einerseits die professionellen Inhalte nutze, aber andererseits die Werbung ausschließe?

JEIN.

Die meisten Privatseiten mit Werbung generieren niemals ausreichend Klicks bzw. Verkaufsabschlüße, um über die Auszahlungsgrenzen zu kommen. Somit werden Sie von den Werbeanbietern als Gratis-Flächen genutzt und haben selber nichts davon.

Die meisten Werbeanbieter sind heute über zahlreiche Webseiten vernetzt und sammeln fleißig übergreifend Benutzerdaten, um ihre Anzeigen zu personalisieren. Hier sind Werbeblocker in meinen Augen ein notwendiger Privatsphärenschutz.
Ich hoffe, dass du durch die flächendeckende Verwendung von Werbeblockern die Werbung wieder zu simplen Einweg-Bannern zurückfindet, die sie früher einmal gewesen ist.

Bei Online-Magazinen und Zeitungen wird die Sache schwieriger. Ihnen steht eine finanzielle Entschädigung für Ihren Aufwand zu. Hier finde ich die Freigabe nicht störender Werbung (wie es Adblock Plus anbietet), die sich nahtlos in die Seite einfügt, ohne zu blinken oder durch überlagerte Anzeigen wirklich zu nerven, zur Abwechslung sinnvoll und fair.


Idealerweise sollte man aber bereit sein, für alle professionellen Angebote auch ein paar Cent zu bezahlen, sonst wird es eines Tages auch dich selbst treffen und die eigene Arbeit ist nichts mehr wert. Ein paar meiner Lieblingspodcasts und Blogs existieren nicht mehr, weil unter anderem ich nicht daran gedacht hatte, einen Obulus für ihren Aufwand zu entrichten.

 

Details zu den Programmen

NoScript läßt sich gut mit einem der gezeigten Programme hier kombinieren. Die verschiedenenen Werbeblocker dagegen bringen parallel installiert keinen Vorteil.

 

AdBlock Plus

Vermutlich das bekannteste AddOn für Firefox, Opera, Chrome, Internet Explorer und für sogar für Android.

Besonderheiten:

  • Open Source, dadurch kontrollierbar und transparent.
    Da so ein AddOn sämtliche Seitenaufrufe aufnimmt, um daraus die Werbung zu entfernen, könnte daraus ein Surfprofil erstellt werden.
  • Sehr detailliert einstellbar. Du kannst z.B. ein wenig Werbung zulassen oder nur auf bestimmten Seiten die Werbung entfernen oder stehen lassen.
    Es gibt sogar einen Modus, der Werbung in Maßen automatisch zuläßt, wobei sich hier die Frage stellt, wer darüber entscheidet, welche Werbung sichtbar bleibt.
  • Für alle bekannten Browser verfügbar (außer Safari)
  • Auch für Android verfügbar (für Browser und Apps mit Werbeeinblendungen)

 

BlueHell Firewall

Ein sehr einfaches AddOn exklusiv für Firefox.

Besonderheiten:

  • Sehr klein und dadurch keine Ballast für den Browser und deinen Computer.
  • Sehr einfach zu bedienen: Entweder aktiv oder inaktiv.
  • Kein Open Source

 

AdBlock

Die Alternative für Alle, die gerne Safari nutzen möchten.

Besonderheiten:

  • Für Safari
  • Spendenbasiert (kein Open Source)
  • Einstellungsmöglichkeiten wie bei AdBlock Plus

 

NoScript

Nicht direkt ein Werbeblocker, sondern ein genereller JavaScript Blocker.
Heute kommt fast keine Seite mehr ohne JavaScript Elemente aus. Diese werden benutzt, um das statische Grundgerüst einer Seite mit dynamischen Informationen oder Interaktivität anzureichern.

Bei den dynamischen Elementen kann es sich um sinnvolle Inhalte handeln, zum Beispiel die Warenkorb Funktion in einem Onlineshop, aber sehr oft auch um Werbebanner, die dynamisch anhand deines Surfverhaltens geladen werden.

Besonderheiten:

  • Einstellungen pro Seite ermöglichen einen großen Zuwachs an Sicherheit der Privatsphäre
  • Man muß seine üblichen Seiten, die meisten haben nur maximal zehn davon, einmalig konfigurieren, was recht einfach von der Hand geht.
  • Bei Onlineshops muss man aufpassen, dass man alle Skripte erlaubt, die für die Bezahlabwicklung notwendig sind.

 


Die Installation und saubere Deinstallation aller hier gezeigten AddOns ist mit nur jeweils einem Mausklick im Browser möglich. Daher einfach mal testen.